Neubau eines Einfamilienhauses

Haus 246


Dieses teilunterkellerte Haus im Taunus verbindet den Satteldachtypus mit einem kubisch ausgelegten Wohnbereich, es zeichnet sich also durch die aktuelle Interpretation des Klassikers ´Satteldach´ sowie seinen offenen Grundriss und üppig bemessene Raumhöhen aus.
Das spannende Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Bautypen spiegelt sich in der Fassadengestaltung: Die sehr klar strukturierte und in hellem Sandton verputzte Fassade mit bronzefarbenen Flächen tritt in Dialog mit der Natursteinverkleidung des Flachdachbaus.
Gleich beim Eintritt wird der Besucher durch den großzügig bemessenen und einladend wirkenden Luftraum empfangen, der direkt für einen Aha-Effekt sorgt. Doch auch die Fensterrahmen aus Holz und bronzefarben eloxiertem Aluminium und der markante Kamin setzen gestalterische Akzente.
Im Inneren fungiert der mit Naturstein verkleidete Dreiseitkamin als Raumteiler und sorgt, in Betrieb genommen, vom Frühjahr bis zum Herbst für eine gemütliche Atmosphäre.
Bodentiefe Verglasungen bringen viel Tageslicht in´s Innere, über die integrierten Schiebe-Elemente gelangen die Bewohner auf die Terrassen; sowohl straßenseitig wie auch zum Garten hin steht je eine Terrasse zur Verfügung. Die Räume für Kochen und Wohnen liegen direkt an der mit einer Pergola versehenen Veranda, die so gelagert ist, dass, je nach Jahres- und Tageszeit, das Sonnenlicht aus drei unterschiedlichen Richtungen genossen werden kann. In den Abendstunden kommt die individuelle Lichtplanung zum Tragen.
Das Haus verfügt über einen separaten Gästebereich, einen Raum für die Bibliothek und TV sowie im Obergeschoss über ein großes Schlafzimmer und ein großes Bad mit freistehender Wanne, daneben fand die Ankleide Platz – es ist also Drinnen wie Draußen von hoher Wohnqualität.
Das energieeffizient angelegte Gebäude ist mit einer Wärmepumpe ausgestattet.
Die Bauherrenfamilie legte Wert darauf, dass der Entwurf ihres neuen Hauses ihrem Wunsch entspricht, im fortgeschrittenen Alter lediglich im Erdgeschoss leben zu können.


© 2020, Karl Kaffenberger.